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Köthen

Hier lebte und wirkte Johann Sebastian Bach von 1717 bis 1723 in Köthen als Hofkapellmeister.

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Köthen

Kleine Bachstadt mit großem Schloss

An historischen Persönlichkeiten ist die Kreisstadt im Herzen von Sachsen-Anhalt nicht arm. Doch eine überstrahlt alle anderen: Johann Sebastian Bach, der von 1717 bis 1723 in Köthen als Hofkapellmeister lebte und wirkte.

An historischen Persönlichkeiten ist die Kreisstadt im Herzen von Sachsen-Anhalt nicht arm. Doch eine überstrahlt alle anderen: Johann Sebastian Bach, der von 1717 bis 1723 in Köthen als Hofkapellmeister lebte und wirkte.
Hier schuf Bach neben dem ersten Teil des "Wohltemperierten Klaviers" beispielsweise die berühmten "Brandenburgischen Konzerte". Nach eigener Aussage verlebte Bach hier abgesehen vom Tod seiner ersten Frau glückliche Jahre. Ihm wird mit den im Zweijahreswechsel stattfindenden Bachfesttagen und dem Köthener Herbst ein international beachtetes musikalisches Denkmal gesetzt.
Im Schloss wird im Historischen Museum mit seiner Bachausstellung das Wirken des einstigen Hofkapellmeisters vorgestellt, darüber hinaus gibt es noch viel mehr aus der Köthener Geschichte in den Museen zu entdecken, so zum Beispiel etwa zu Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, dessen Wohnhaus übrigens auch in der Wallstraße besichtigt werden kann. Im Schloss finden Sie auch die Köthen Information, den Ansprechpartner für alle touristischen Belange. Schloss und Innenstadt sind vom Bahnhof gut zu Fuß erreichbar.
Auch die liebevoll sanierte Innenstadt von Köthen geizt nicht mit geschichtsträchtigen Bauwerken, wie der mittelalterlichen Kirche St. Jacob, dem gründerzeitlichen Rathaus oder der Agnuskirche.