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Stendal

Alte Hansestadt im Glanz der Backsteingotik

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Stendals Altstadt steckt voller Geschichten und voller Geschichte. Stehen einige Gebäude wie der Dom und das Rathaus automatisch im Mittelpunkt des Interesses, gibt es immer noch andere historische Marksteine zu entdecken.

Die alte Hansestadt liegt inmitten der Altmark, eine an Naturschönheiten reiche Landschaft im Norden Sachsen-Anhalts. Zahlreiche Bauten Stendals strahlen noch heute den Glanz der Backsteingotik aus. Sie lassen sich am besten bei einem Rundgang erkunden.

Der Bau der Marienkirche wurde 1447 vollendet. Gemeinsam mit Rathaus und Roland beherrschen die 84 Meter hohen Türme des Gotteshauses das Bild des Marktplatzes. Die Buslinie A fährt Sie direkt vom Bahnhof dorthin, steigen Sie an der Haltestelle Stadtmitte aus. In der dreischiffigen Hallenkirche ist neben dem prächtigen Hochaltar eine astronomische Uhr sehenswert. Die Rolandfiguren, die überwiegend in Norddeutschland zu finden sind, symbolisieren mittelalterliche Stadtrechte und Freiheiten. Das gezogene Schwert ist Sinnbild der Gerichtsbarkeit. Der Stendaler Roland gehört zu den Riesen unter den Recken. Er ist 5,41 Meter groß.

Vom ursprünglichen Dom St. Nikolaus sind heute nur noch die um 1200 errichteten unteren Geschosse der Turmfront erhalten, deren gestaltete Fenster zu den Meisterwerken der Glasmalerei zählen. Wer nach den langen Spaziergängen Lust auf anregende Abwechslung verspürt, dem sei ein Besuch im Theater der Altmark empfohlen.

Letzte Aktualisierung: 25.02.2009

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Roland Standbild vorm Stendaler Rathaus

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